Herbstbasteln mit Kindern: Ideen mit Material von draußen
Im Oktober liegt das Bastelmaterial vor der Haustür. Fünf Ideen mit Blättern, Zapfen und Kastanien, bei denen am Ende nicht nur die Eltern basteln.
Ideen für gemeinsame Zeit
Die Frage stellt sich jedes Wochenende neu, meistens kurz vor knapp und oft bei schlechtem Wetter. Hier stehen Antworten, die zum Alter eurer Kinder passen, zum Wetter und zu dem, was ihr an diesem Tag an Energie übrig habt.
5 Bereiche. Such dir aus, was gerade dein Problem ist.
Von Kastanienfiguren bis Weihnachtsschmuck: Ideen mit klarer Materialliste und ehrlicher Zeitangabe.
Spiele, Mottos und Ablaufpläne nach Alter. Inklusive der Punkte, an denen so ein Nachmittag üblicherweise kippt.
Draußenspiele, Regentage und Wochenendprojekte. Für den Moment, in dem gerade nichts geplant ist.
Wohin am Wochenende. Mit ehrlicher Einschätzung zu Aufwand, Kosten und passendem Alter.
Anreise, Gepäck, Unterkunft. Was sich mit Baby und Kleinkind wirklich ändert.
Im Oktober liegt das Bastelmaterial vor der Haustür. Fünf Ideen mit Blättern, Zapfen und Kastanien, bei denen am Ende nicht nur die Eltern basteln.
Mit zehn kippt vieles. Topfschlagen wird ausgelacht, allein lassen kann man die Gruppe aber auch nicht. Was in dem Alter trägt und was du dir sparen kannst.
Naturfarben, Osternest, Papierhasen und Ostergras. Was mit welchem Alter klappt, wie lange es dauert und wo das Ergebnis anders aussieht als auf den schönen Bildern.
Christbaumschmuck aus Salzteig, gefaltete Sterne und ein selbst gemachter Adventskalender. Und der ehrliche Teil: was im Dezember mit kleinen Kindern wirklich drin ist.
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Kastanienbasteln ist billig, schnell und funktioniert schon mit Dreijährigen. Vorausgesetzt, ihr sammelt frisch und bohrt so, dass niemand sich verletzt.
Drei Beiträge im Anriss. Weiterlesen führt jeweils zum vollständigen Text.
Als bei uns das neue Kinderbett ankam, stand der Karton zwei Tage ungeöffnet im Flur. Ich hatte den Aufbau vor mir hergeschoben, weil ich mit Geschrei rechnete: ein Sechsjähriger, sechzig Kleinteile und eine Anleitung ganz ohne Worte. Geworden ist es dann einer der besseren Samstage. Eine Bekannte hatte mir vorher erzählt, wie ihr Mann ein Autobett für Kinder aufgebaut hat und der Sohn den halben Tag danebensaß, Schrauben sortierte und anschließend jedem Besucher zeigte, welches Teil er selbst festgezogen hatte. Das ist der eigentliche Gewinn bei so einem Projekt. Das fertige Möbelstück ist eher der Nebeneffekt.
Damit es so läuft, braucht ihr eine Aufgabenteilung, die zum Alter passt. Wenn ein Vierjähriger die Bohrmaschine halten will und du ihn alle zwei Minuten zurückpfeifen musst, ist die Stimmung nach einer halben Stunde hin und ihr macht beide schlecht gelaunt weiter. Hier steht, was Kinder in welchem Alter wirklich beitragen können, welches Werkzeug ihr braucht und an welchen Stellen ihr sie nicht ranlassen solltet.
Vorweg der ehrlichste Satz zum Thema: Ein Möbelstück gemeinsam aufzubauen dauert ungefähr doppelt so lange wie allein, und an mindestens einer Stelle wird es anstrengend. Was ihr dafür bekommt, ist ein Kind, das sein Zimmer als eigenes Werk ansieht, und ein paar Stunden, in denen niemand auf ein Display schaut. Für uns war dieser Tausch bisher jedes Mal in Ordnung. Wer den Samstag allerdings ohnehin schon durchgetaktet hat oder das Bett am selben Abend fertig braucht, baut besser allein und in Ruhe auf und holt das Kind erst zum Beziehen dazu.
Weiterlesen : Möbel aufbauen mit Kindern: ein Wochenendprojekt, das funktioniert
An der Schießbude bleibt jedes Kind stehen. Bei uns war es der Riesen Teddy als Hauptgewinn, der oben auf dem Podest über den Blechdosen thronte und meine Tochter innerhalb von zwei Sekunden davon überzeugt hat, dass wir ohne ihn nicht nach Hause gehen. Was danach passiert, kennen die meisten Eltern: fünf Versuche, kein Treffer, und irgendwann steht die Frage im Raum, ob man weiterzahlt oder den Nachmittag in Tränen enden lässt.
Deshalb gleich am Anfang die unangenehme Wahrheit: Der große Bär auf dem Podest ist Werbung. Er hängt dort, damit Kinder ihn sehen und Eltern zahlen. Kein Schaustellerbetrieb kalkuliert so, dass der teuerste Preis regelmäßig rausgeht. Wer den Bären wirklich haben will, kauft ihn im Zweifel günstiger und ohne Tränen, als er an der Bude gekostet hätte. Alles andere im Folgenden ist trotzdem den Besuch wert, man muss nur wissen, worauf man sich einlässt.
Der Rest des Nachmittags wird gut, wenn ihr vorher drei Dinge klärt: wie viel Geld ausgegeben wird, welche Fahrgeschäfte für euer Kind überhaupt in Frage kommen und wann ihr wieder geht. Ohne diese drei Punkte wird aus einem schönen Ausflug ein Nachmittag, an dem ihr alle zwanzig Minuten verhandelt und am Ende trotzdem jemand weint. Mit ihnen bleibt es das, was es sein soll: laut, bunt, zu teuer und ziemlich schön. Unten stehen Preise aus eigener Erfahrung, Altersempfehlungen für die üblichen Fahrgeschäfte, eine ehrliche Einschätzung zu den Losbuden und der Zeitpunkt, zu dem sich ein Besuch mit kleinen Kindern am ehesten lohnt. Dazu die kurze Packliste, die bei uns inzwischen jedes Mal mitkommt.
Weiterlesen : Kirmes mit Kindern: was sich lohnt und was nur Geld kostet
Der erste Blick ins Zimmer entscheidet über den halben Urlaub, jedenfalls bei einer Fünfjährigen. Als wir zum ersten Mal ein Familienhotel mit Themenzimmern gebucht hatten, stand meine Tochter in der Tür, sah das Prinzessin Bett im Hotelzimmer mit Baldachin und Lichterkette und war für zehn Minuten nicht ansprechbar. Dafür haben wir rund vierzig Euro pro Nacht mehr bezahlt als für das Standardzimmer eine Tür weiter.
Ob das ein gutes Geschäft war, hängt davon ab, was man erwartet hat. Ein Themenzimmer ist in den meisten Häusern ein normales Hotelzimmer mit einem besonderen Bett und etwas Deko an der Wand. Alles andere bleibt gleich: derselbe Schrank, dasselbe Bad, derselbe Blick auf den Parkplatz. Wer eine begehbare Märchenwelt erwartet, wird enttäuscht.
Und über die Nächte entscheidet am Ende nicht der Baldachin, sondern die Matratze darunter. Themenbetten sind oft Sonderanfertigungen mit ungewöhnlichen Maßen, und in einigen Häusern liegt darin eine dünne Schaumstoffmatte, die schon einige Saisons hinter sich hat. Das merkst du spätestens am zweiten Morgen, wenn dein Kind gerädert und quengelig aufwacht.
Trotzdem würden wir es wieder buchen, nur nicht in jeder Konstellation. Ob sich der Aufpreis lohnt, hängt an drei Dingen: am Alter des Kindes, an der Länge des Aufenthalts und daran, wie viel Zeit ihr überhaupt im Zimmer verbringt. Wer eine ganze Woche bleibt und ein Kind mitten in der Prinzessinnenphase hat, kauft sich damit entspannte Abende und ein Kind, das freiwillig ins Bett geht. Wer zwei Nächte auf der Durchreise bucht, zahlt für Deko, die kaum jemand richtig wahrnimmt. Alles Weitere steht unten, sortiert nach Alter, Buchung und dem, was zu Hause davon übrig bleibt.
Weiterlesen : Prinzessinnenzimmer im Hotel: lohnt sich der Aufpreis?
Die meisten Ausflugstipps im Netz lesen sich, als hätte sie jemand geschrieben, der nie mit einem müden Vierjährigen im Regen an einer Bushaltestelle stand. Wir schreiben auf, was tatsächlich funktioniert, inklusive der Stellen, an denen es anstrengend wird.
Dazu gehört auch, ehrlich zu sagen, wenn sich ein Ziel nicht lohnt oder wenn ein Ausflug erst ab einem bestimmten Alter Sinn ergibt.